Es ist der Smudo und er denkt voraus

Fanta-4-Frontmann Michael Schmidt aka Smudo setzt beim Fahrspaß voll auf nachhaltige Mobilität

Für Rapper und Rennfahrer Smudo gilt: Nachhaltigkeit im Motorsport rockt, ist modern und aufregend. Der Fanta-4-Frontmann setzt mit seinem Rennstall Four Motors um Teamchef und Ex-DTM-Profi Thomas von Löwis, Porsche Motorsport und dem Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Institut in dieser Motorsport-Saison auf Bio-Leichtbauteile. Diese bestehen aus Biofaserverbünden und werden aktuell im Porsche Cayman GT4 Clubsport getestet. Erste Biotüren wurden beim legendären 24-Stunden-Rennen am Nürburgring einem Härtetest unterzogen.

Innovation muss heutzutage in besonderem Maße Ökologie und Effizienz im Auge behalten. Das gilt vor allem für die Automobilindustrie, die derzeit eine Vertrauenskrise durchmacht“, sagt Michael Zondler, Geschäftsführer des Stuttgarter Beratungsunternehmens CENTOMO, das sich bewusst für ein Sponsoring des Rennstalls von Four Motors entschieden hat. „Das Konzept hat uns total überzeugt. Das Sponsoring passt einfach zu uns“, sagt Zondler. „Wir sind aktuell der einzige Personaldienstleister in Deutschland mit dem klaren Fokus auf die Mobilität der Zukunft.“

Für Four Motors gilt die Devise der Nachhaltigkeit im Motorsport von Anfang an. „Schnell mal was für die Umwelt tun“ könnte das Motto des Fanta-4-Sängers Smudo sein, der mit seinem Team „Care for Climate®“ mit einem umweltschonenden 385-PS-Porsche bei Langstreckenrennen an den Start geht. Gegenüber der BILD-Zeitung machte Smudo deutlich, dass er dieses Modell auch als wegweisend für die deutsche Automobilindustrie ansieht: „Mit neuer, effizienter Technologie nach vorne zu gehen und Weltmarktführer zu werden, ist die einzige Rettung für unsere Autoindustrie. Und vor allem ist Klimaschutz modern und aufregend“, sagt der Rapper.

Zondler: „Gerade in der aktuellen Situation finde ich dieses gemeinsame Projekt von Smudo und Tom von Löwis sowie ihren Partnern extrem ermutigend. Es ist eben keine Eintagsfliege oder ein PR-Gag, wenn sie einen Porsche Cayman GT4 Clubsport am Nürburgring testen.“ Die Kooperation von Smudo und von Löwis gehe ja bereits auf das Jahr 2003 zurück. „Seit 14 Jahren setzt Smudos Team verschiedene Rennwagen mit Biokraftstoffen, Karosserieleichtbauteilen aus nachwachsenden Rohstoffen sowie seit dem vergangenen Jahr auch mit reraffinierten Ölen ein“, so Zondler.

Der CENTOMO-Chef grenzt sich ab von rein rückwärtsgewandten Diskussionen. So sei es wenig hilfreich, den Kopf in den Sand zu stecken und auf ewige Zeiten am Verbrennungsmotor festzuhalten: „Autofahren soll auch in Zukunft Spaß machen. Diesen Fahrspaß verbindet man mit dem Motorsport. Aber das Beispiel von Smudo und Four Motors zeigt auch: Spaß, Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit und neue Technologien sind keine Gegensätze, sondern ergänzen sich perfekt. Was könnte moderner und innovativer sein, als nachhaltige Mobilität auf Serienreife hin zu testen? Dafür braucht es authentische Botschafter wie Smudo und Tom von Löwis.“ Zukunftsweisend: Weil es so gut läuft – Top 50 beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring – will Smudos Team laut BILD nächstes Jahr einen zweiten Bio-Tech-Renner an den Start bringen.

Foto: Four Motors

Text: Nicole Thesen (Zimmermann Editorial)

Empfohlene Beiträge

Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr Informationen Verstanden