Ladepower am BILSTER BERG: Neue E-Ladestruktur für elektrische Performance
Drei neue Hochleistungs-Ladesäulen gehen am BILSTER BERG in Betrieb. Die Zukunft der Mobilität wird damit an der Test- und Präsentationsstrecke weiter vorangebracht. Moderator Philipp Kaess durfte die Anlage bereits testen und war von der Ladegeschwindigkeit begeistert. Ein Projekt, das zeigt: Nachhaltigkeit und Performance gehören zusammen.
Als Philipp Kaess seine Alpine an eine der neuen Ladesäulen anschloss, rechnete er mit einer längeren Pause. Doch die kam nicht. „Ich war wirklich erstaunt, wie schnell das ging“, sagt Kaess. Die drei DC-Ladesysteme, die derzeit am BILSTER BERG in Betrieb genommen werden, liefern bis zu 300 kW Ladeleistung und machen damit deutlich, wohin die Reise geht: Elektromobilität wird alltagstauglich UND streckentauglich.
Warum der BILSTER BERG jetzt in Ladeinfrastruktur investiert
Der Grund ist einfach: Die Automobilindustrie wandelt sich rasant. Immer mehr Hersteller entwickeln elektrische oder hybride Fahrzeuge, die unter realen Bedingungen getestet werden müssen. Und genau hier kommt die neue Ladeinfrastruktur ins Spiel.
„Unsere Kunden kommen zu uns, um Performance zu erleben und zu testen. Wenn Automobilhersteller ihre E-Modelle auf Herz und Nieren prüfen, ist eine schnelle und zuverlässige Ladeinfrastruktur entscheidend“, erklärt Hans-Jürgen von Glasenapp, Geschäftsführer am BILSTER BERG.
Leistungsfähigkeit für den alltäglichen Streckenbetrieb
Die installierten DC-Ladesysteme sind darauf ausgelegt, mehrere Fahrzeuge gleichzeitig mit Energie zu versorgen. Damit entstehen kurze Ladezeiten, auch bei intensiver Nutzung, was ein entscheidender Vorteil für Testprogramme, Präsentationen und Fahrveranstaltungen mit hoher Frequenz ist.
Die intelligente Verteilung der Ladeleistung sorgt dafür, dass sich die Infrastruktur flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpasst und auch bei parallelem Betrieb stabil bleibt. Gerade im Streckenbetrieb, in dem Fahrzeuge regelmäßig unter hoher Belastung bewegt werden, ist eine zuverlässige und leistungsfähige Energieversorgung unerlässlich. Die neuen Ladesäulen unterstützen diesen Anspruch, ohne den Ablauf von Fahrprogrammen zu unterbrechen oder einzuschränken.
Robust ausgelegt für reale Anforderungen
Auch in der praktischen Umsetzung orientiert sich die Ladeinfrastruktur an den realen Anforderungen des Streckenbetriebs. Robuste Bauweise, zuverlässiger Betrieb bei unterschiedlichster Witterungsbedingungen sowie die Möglichkeit zur Fernüberwachung gewährleistet eine hohe Verfügbarkeit.
Vorreiter von Anfang an
Nachhaltigkeit spielt beim BILSTER BERG seit seiner Eröffnung im Jahr 2013 eine große Rolle. So ist die Strecke zum Beispiel von Anfang an nach der internationalen Norm DIN EN ISO 14001 zertifiziert, einem Umweltmanagementsystem, das sicherstellt, dass der BILSTER BERG ganzheitlich nachhaltig arbeitet.
Und die Liste der nachhaltigen Maßnahmen ist lang: Eine 1,5 Megawatt starke Photovoltaik-Anlage auf den Hallen- und Gebäudedächern spart jährlich rund 963 Tonnen CO₂ ein. Windenergie wird genutzt, wo immer möglich. Artenschutz, Schallmonitoring und der bewusste Umgang mit Ressourcen gehören zum festen Programm. Die Hochleistungs-Ladesäulen sind nun ein weiterer Baustein im nachhaltigen Gesamtkonzept des BILSTER BERG und verbinden leistungsfähige Ladeinfrastruktur mit selbst erzeugter, grüner Energie aus den PV-Anlagen vor Ort.
Die neuen Ladesäulen unterstreichen den Anspruch des BILSTER BERG, auch künftig eine Plattform für moderne Mobilität zu sein. Ob elektrisch, hybrid oder konventionell: Die Strecke bleibt ein Ort, an dem Performance, Technologie und Zukunftsfähigkeit zusammenkommen.
